Another paradise.
Entschluss!

Ich gehe. Ja, nun tue ich es... Verzeiht mir, ich werde euch verlassen, verschwinden, einfach mich auflösen und entschwinden in Gefilde, die es neu zu ergründen gibt.

Nun gut, so tragisch ist es dann auch wieder nicht. Ich werde nur mit meinen Gedanken umziehen. Danke für die Tipps in meinem GB, letztlich habe ich mich dann aber doch für diesen Anbieter hier entschieden und so findet man mich ab sofort unter:

http://naschhexe.wordpress.com/

Ich hoffe, man wird mir weiterhin folgen und wünsche euch viel Spaß dabei!

4.12.11 12:15


An einem Nebeltag:

"Ask me, how long I'm staying..."
"How long will you stay?"
"Forever."

Manchmal glaube Ich, wir haben uns gegenseitig in unsere Herzen gestohlen. Eingenistet; ich mache es mir gemütlich dort, wo ich nun bin. Ich mag das neue Heim; dein Herz ist so voller Wärme, so voller Liebe, es ist nicht zu groß und nicht zu klein. Genau richtig. Und ja, ich halte meine Verträge gewissenhaft ein. Wenn ich einmal unterschreibe, bleibe ich ein treuer Empfänger deiner Zuneigung und gebe die meine ebenso an dich. Wollen wir es uns gemeinsam gemütlich machen?

Ich lerne jeden Tag neue Seiten an mir kennen. Heute war es das Monster in mir. Man kann sich kaum vorstellen, wie unleidlich ich war. Gegen Nachmittag wollte ich selbst schon nicht mehr mit mir zusammen sein, wirklich. Aber wie kann ein Tag auch so grauenhaft zu einem sein? Pünktlich aus dem Haus und an der U-Bahnstation mit einer proppenvollen Bahn konfrontiert sein. Nein danke, keine immense Lust auf Platzangst. Ich hatte Befürchtungen, dass mich dieses Metallding einfach einsaugen und nie wieder ausspucken würde...Oft habe ich dieses Bild im Kopf von den langen Würmern, die Menschen fressen, geradezu einsaugen und dann wieder *Plopp* ausspeien, wenn sie die delikaten Teile desjenigen genüsslich verspeist haben. Und dieser Wurm von U-Bahn heute morgen hatte es also dezent übertrieben; wenn nicht sogar extremst übertrieben! Überhaupt schien die ganze Welt immer um die Uhrzeit unterwegs zu sein, wenn Ich es auch war. Ich brauchte heute doppelt so lang zu meiner Schule wie gewohnt...pünktlich aus dem Haus und trotzdem zu spät angekommen. Die Laune sank hinab. Die Eiseskälte draussen macht es genauso wenig besser wie die schlaflose Nacht zuvor. Wo bitte ist der Knopf um alles vorzuspulen? Einmal direkt Schulabschluss plus Sommer bitte! Ich zweifelte heute wieder einmal während des Schulunterrichts und war mehr als unkooperativ. Alles war unsinnig, blöd und nur dazu da, um uns zu quälen...nein, um mich zu quälen natürlich. Ich muss wirklich wahnsinnig anstrengend heute gewesen sein. Die Laune versiegte erst langsam gen Abend, wo ich wieder professionell wirken musste, selbst Leiterin und Führungsperson etablieren musste. Ich fühlte mich souveräner...und dadurch ernst genommen und wieder besser. Was das kleine Ego doch so bewirken kann.

And then your Voice on my Mailbox... I could melt for this words...

Und nun, frisch geduscht, liege ich in meinem Bett. Der Laptop auf meinem Schoß. Ich höre Musik, denke an Jene, der ich völlig verfallen bin und hadere zugleich über den Termin, den ich morgen habe. Zahnarzt. Wie sehr ich sie doch nicht mag und fürchte, dass er mehr machen wird als er meinte. Seit gestern fühle ich da etwas auf der anderen Seite wo wir eigentlich morgen dran wollten. Verdammt, nicht dass doch alle Weisheitszähne rauskommen. Ich muss am Wochenende dich doch küssen können. Sammeln für die Zeit, in der wir uns dann wieder nicht sehen... Is it possible to collect then?

Ich fühle mich richtig wohl in deinem Herzen, ist dir das bewusst? Meine Einrichtung sieht darin aus, als wäre sie schon immer dort gewesen, als wäre sie nur für diesen Platz bestimmt. Like it is one.
Aber so ist es schlicht und einfach: Alles an mir hat einfach immer zu dir gepasst. Wir wussten es nur nicht, weil das Schicksal Zeit brauchte, uns zusammen zu führen. Und nun sind wir da, beweisen jeden Tag neu dem Schicksal, dass es das Richtige getan hat und warten auf den Zeitpunkt, an dem wir endgültig belohnt werden mit vollkommener Zweisamkeit. I'm waiting.

Sie wird kommen die Zeit, an der wir sagen können: Let's be together...forever.


14.11.11 23:07


Freitag...

und du bist nicht bei mir...
Es fühlt sich so verdammt falsch an.
4.11.11 21:10


Denken

Okay, ich sitze nun hier und denke. Denke viel zu viel. Gefühlsbasis? - Immer noch traurig, sehnsüchtelnd und endlos verloren in der Sehnsucht. Die Geschäftigkeit in der Welt macht es nur dezent besser. Es macht es nicht besser, dass ich trotzdem so oft wie mglich auf mein Handy schaue. Gib mir bitte nur ein Wort...

Alltag. Ich passe nicht hier rein, in diesen Alltag. Ich beginne, die M-Zeichen auf den Autos nicht zu mgen. Ich sehne mich nach F, HU und OF - Kennzeichen. Heimat. Und wieder ist da diese Sehnsucht nach Zuhause. Meine Wurzeln. Wo sind sie? Warum will ich sie nicht missen? Früher dachte Ich, ich könnte nicht weit weg genug sein, jetzt möchte ich nah sein. Nah und näher an meiner Herkunft, meinen Wurzeln...meiner Liebe. Tag und Nacht, Stunde um Stunde, Jahreszeit um Jahreszeit. Ich denke. Viel zu viel. Ich hatte heute zu viel Zeit und versäumte sie mit Sinnigem. Zumindest später Probe. Die Kids sind eine dankbare Ablenkung, von allem. Einige Stunden die Probleme beiseite schieben und auf etwas anderes konzentrieren, ehe ich wieder nach Hause komme und damit konfrontiert werde, dass es da etwas gibt, was immer noch nicht gelöst ist.
Kennst du die Antworten auf alle Fragen?
Ich schwimme, treibe durch den Tag. Ich wälze mich durch die Nacht. Der Herbst ist in seiner Hochstimmung, die Sonne scheint, doch die Stimmung beginnt zu drücken. Ich sehe immer noch die Farben, sehe immer noch das Gute im Schlechten. Es wird nur die schwere Zeit werden, das ist mir klar. Eine Zeit, in der ich viel für mich tun muss, in der ich auf mich Acht geben muss. Doch wie auf sich aufpassen, wenn das Wichtigste im Leben so weit weg ist?
~ and there is still the wish of being together ~

Ich wiederhole mich. In diesem Denkprozess. Es ist eine Spirale, die jedoch im Nichts endet. Das einzige, in was ich mich üben kann, ist die Geduld. Und dann irgendwann...wird für uns beide die Sonne am gleichen Ort auf und untergehen.

I have no doubts.

 

3.11.11 15:22


Nur einmal bitte

Schweigende Ruhe um mich herum.
Nur die Uhr starrt mich an, lärmt, biedert sich geradezu an mit ihrer regelmäßigen Drehungen des Sekundenzeigers... Tick Tack, tick tack.
Schweigende Stille. Keine Hunde mehr, die Bellen, kein Rufen durch die Zimmer, kein gar nichts. Wieder in eigenen Wänden. Daheim. Oder so. Ruhendes Schweigen um mich herum.

Heute bin ich diejenige, die nicht stark ist; die gerne alles gleich und jetzt ändern würde. Die gegen die Welt ist und egoistisch denkt. Wie ein trotziges Kind stampfe ich mit dem Fuß auf. "Ich will aber!" - warum kann es nicht einfach sein? Die Welt ist kompliziert genug, da muss Nähe und Vertrautheit doch nicht auch zu jenen Dingen der Planung gehören. Mein Blick wandert zum Kalender. 9 Monate... 6 haben wir geschafft in dieser Situation. Doch unsere Gefühle werden immer intensiver. Weitere 9 Monate. Manchmal frage ich mich, ob die Zeit für oder gegen uns ist. Tick tack...antwortet die Uhr.

Stummes Schweigen der Stille um mich herum. Musik soll helfen. Ich drehe die Lautsprecher auf, um etwas im Ohr zu hören: Wenn Worte meine Sprache wären... ~
Und doch schwirrt deine Stimme in meinem Kopf herum, dein Lachen. Tief in meinem Unterbewusstsein rumort und lärmt es, verwurzeln sich immer noch die Geräusche der Umgebung bei dir in mir. Ich höre noch immer die Hunde bellen...
Als ob mein Geist noch bei dir wäre. Ich bin nicht wirklich angekommen, ein Teil von mir liegt und träumt mit dir. Etwas von mir blieb dort, hält dich. Ein Teil von mir spürt nicht die Sehnsucht, weil er bei dir ist. Es sind wenige Stunden erst hin. Verrückt...

Der Kalender in meinen Nacken weiß es; diesmal dauert es. Wegen mir. Theater heißt Verpflichtung; heißt, auch Wochenenden zu opfern. Ich hasse mich dafür. Zumindest Beschäftigung, etwas zu tun...zumindest Arbeit, zumindest nicht nachdenken. Ich will keine Zeit haben. Tick tack - wie schnell kann sich ein Sekundenzeiger drehen? Zwei Wochen in einem Atemhauch?

Morgen; morgen werd ich stärker sein wieder, versprochen. Bis dahin muss ich es einfach überstehen...einfach aushalten. Nur einen Abend lang schwach sein und dich so sehr vermissen dürfen. Erlaube es mir, erlaubt es mir alle. Einfach nur einmal diesen Abend und morgen werde ich wieder stark sein...

 

1.11.11 18:41


Ich darf das

Manchmal bin ich eine Tussi. Ja echt...vor allem, wenns um Tierbabies geht. Dann geht es los und jeglicher Intellekt schaltet sich ab. Meine Umwelt findet es niedlich. Ich selbst...finde es danach immer wieder peinlich, wenn meine Mitmenschen sich einen abgrinsen, wie ich mal wieder quiekend etwas begutachtet habe. Doch woher kommt dieser immense Impuls, etwas so niedlich zu finden, dass man es am liebsten in die eigene Tasche stecken und ewig behalten würde?

Muttergefühle? Ich wusste seit dem Frühjahr nicht einmal, dass ich mir eine Familie vorstellen könnte. Haus, Garten, Baum, Hund. Ich werde schrecklich spießig in dieser Vorstellung. Ein altes Haus sollte es sein, ein knorrig verdrehter Baum und ein großer Fluffhund. Der Garten wild, voller kleiner Oasen, mit einem kleinen Teich und vielen versteckten Orten. Zum Entdecken und Toben, zum Klettern und für versteckte Küsse. Zum Jagen und ausruhen, für Schatten- und Sonnenplätze. Ein großes Haus, mit vielen Ecken und Kanten, mit geheimen Plätzen und dem Geruch von Geschichte. Ich möchte Wände voller Leben und nicht Neubauten, in denen man nicht spürt, dass in ihnen gewohnt wurde. Und dann das Lachen von Kindern...gemischt mit dem von meiner Liebsten. Ja, ich kann mir wirklich das alles vorstellen; so ganz anders...Ich konnte mir das nie wirklich vorstellen, wollte nie sesshaft sein, geschweige denn Familie. Und nun...werde ich spießig.

Erwachsen. Bin ich dadurch nun erwachsen? Vielleicht etwas planender, vorausschauender in dem, wie ich meinen Weg gehe. Schlimm? Nicht unbedingt. Ich sehe immer noch, was mir geboten wird und wäge dann ab, was mich glücklicher machen würde. Ich achte auf mich, aber auch auf das Glück meiner Partnerin. Denn das ihrige ist auch das meinige. Ich kann lachen, wenn sie lacht, kann mich freuen, wenn sie es tut. Und so plane ich im Doppelpack, sprichwörtlich gesehen.

Vielleicht ist es gerade das Kind, was in mir sich noch immer über die kleinen Welpen und Tierchen auf der Strasse freut. Ich grinse über jede Kohl- oder Blaumeise in den Bäumen, freue mich über hüpfende Eichhörnchen und Hunde, die sich liebend gern von mir streicheln lassen. Ich genieße diese Lächelmomente und ich lache gern. Keiner sollte sich den Spaß, die Freude nehmen lassen. Denn...einmal am Tag sollte man zumindest gelacht haben.

 

27.10.11 19:50


*Qualm*

Rauchschwaden über meinem Kopf. Ich habe das Gefühl, ich will alles nachholen, was mir in der letzten Zeit vorbeigeflossen ist. Vielleicht bin ich auch vor dem ganzen weggerannt...wer weiß. Faktum: Ich sitze zwischen meinem Schulkram und versuche, alles auf einmal zu können. Text lernen, Sachen zusammensuchen, Mathe verstehen (leider misslungen), auf einen Anruf warten.

Natürlich, ich mache mich beschäftigt. Damit die Zeit vergeht. Nicht alle fünf Minuten auf die Uhr zu schauen. Ich habe nun einige Menschen kennengelernt, die in Fernbeziehungen leben. Das Phänomen der Mitfahrgelegenheiten ist höchst fluktuiert davon. Was auch nicht verwunderlich ist; wohl kaum würde man sonst so einen Weg auf sich nehmen...außer zur Wiesn' Zeit...oder wenn man Urlaub macht...oder Familie hier hat....oder oder oder. Jedenfalls lässt man sich, mal mehr oder weniger freiwillig, auf Gespräche ein mit dem Fahrer und Mitfahrern. Und erstaunlich viele Fernbeziehungen sind zumeist dabei. Die meisten funktionieren seit einigen Jahren, mehr oder weniger gut. Woran liegt das? Brauchen das einige Menschen? Ich vergehe immer noch mit jedem Gedanken an meine Partnerin und wünsche sie mir in die Nähe. Ein schlichtes Abendessen unter der Woche, einmal bummeln durch die Stadt. Ein Abholen von der Arbeit...wie können andere ohne dieses Alltägliche auskommen? Abfindung? Der Gewöhnungsprozess ist zäh; sehr zäh. Vor allem nach diesem turbulenten Sommer, der mich aber erkennen lassen hat: Ja, du bist es.

 Langsames Herantasten; ich wühle mich durch meinen Schulkram. Es ist einiges liegen geblieben, aber ich kann es nachholen. Ich weiß das, ich bin schnell im Begreifen und Aufarbeiten. Ich werde es schaffen. Obwohl...der zweite Text, der zum Lernen hier liegt, mich etwas verzweifeln lässt. Schon wieder ein Stand Up...ach herrje. Jaja, meine Sorgen hättet ihr wohl gerne, oder? Und was sein muss, muss sein. Man kann schließlich nächste Woche nicht mit nichts herumstehen und improvisieren. Nunja, könnte man schon...würde aber sicher auffallen. Denn...witzig sein auf Kommando schaff ich nur selten.
Und so...wird mein Kopf weiter qualmen. Den Abend über, bis ich ins Bett fallen kann. Oder der erlösende Anruf kommt und ich mich meinen abendlichen Träumen mit dir hingeben kann.

So...let's have a talk...


9.10.11 18:49


 [eine Seite weiter]

Lasst mich nur machen, das ist alles, worum ich bitte: dann werdet ihr sehen, was ich kann. (Anne Bronte)

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