Another paradise.
Denken

Okay, ich sitze nun hier und denke. Denke viel zu viel. Gefühlsbasis? - Immer noch traurig, sehnsüchtelnd und endlos verloren in der Sehnsucht. Die Geschäftigkeit in der Welt macht es nur dezent besser. Es macht es nicht besser, dass ich trotzdem so oft wie mglich auf mein Handy schaue. Gib mir bitte nur ein Wort...

Alltag. Ich passe nicht hier rein, in diesen Alltag. Ich beginne, die M-Zeichen auf den Autos nicht zu mgen. Ich sehne mich nach F, HU und OF - Kennzeichen. Heimat. Und wieder ist da diese Sehnsucht nach Zuhause. Meine Wurzeln. Wo sind sie? Warum will ich sie nicht missen? Früher dachte Ich, ich könnte nicht weit weg genug sein, jetzt möchte ich nah sein. Nah und näher an meiner Herkunft, meinen Wurzeln...meiner Liebe. Tag und Nacht, Stunde um Stunde, Jahreszeit um Jahreszeit. Ich denke. Viel zu viel. Ich hatte heute zu viel Zeit und versäumte sie mit Sinnigem. Zumindest später Probe. Die Kids sind eine dankbare Ablenkung, von allem. Einige Stunden die Probleme beiseite schieben und auf etwas anderes konzentrieren, ehe ich wieder nach Hause komme und damit konfrontiert werde, dass es da etwas gibt, was immer noch nicht gelöst ist.
Kennst du die Antworten auf alle Fragen?
Ich schwimme, treibe durch den Tag. Ich wälze mich durch die Nacht. Der Herbst ist in seiner Hochstimmung, die Sonne scheint, doch die Stimmung beginnt zu drücken. Ich sehe immer noch die Farben, sehe immer noch das Gute im Schlechten. Es wird nur die schwere Zeit werden, das ist mir klar. Eine Zeit, in der ich viel für mich tun muss, in der ich auf mich Acht geben muss. Doch wie auf sich aufpassen, wenn das Wichtigste im Leben so weit weg ist?
~ and there is still the wish of being together ~

Ich wiederhole mich. In diesem Denkprozess. Es ist eine Spirale, die jedoch im Nichts endet. Das einzige, in was ich mich üben kann, ist die Geduld. Und dann irgendwann...wird für uns beide die Sonne am gleichen Ort auf und untergehen.

I have no doubts.

 

3.11.11 15:22
 
Letzte Einträge: *Qualm*, Ich darf das, Freitag..., An einem Nebeltag:, Entschluss!

Lasst mich nur machen, das ist alles, worum ich bitte: dann werdet ihr sehen, was ich kann. (Anne Bronte)

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